Über mich

Hallo, ich bin Mikiko.

Ich bin Japanerin und lebe seit dem Jahr 2000 in Deutschland.
Wir sind eine fünfköpfige Familie. Mein Mann ist Deutscher, und wir haben uns in Japan kennengelernt. Als ich im Jahr 2000 nach Deutschland kam, konnte ich kein Wort Deutsch. Sprache ist sehr wichtig für die Integration – das wusste ich – aber für mich war es am Anfang nicht leicht. Ich war jung und sehr schüchtern und hatte Angst zu sprechen. Zum Glück hatte ich ein kleines Kind. Dadurch hatte ich immer wieder Kontakt zu anderen Menschen, und das hat mir sehr geholfen.

Fünf Jahre später sind wir nach China gezogen. Eigentlich war nur ein Jahr geplant, aber daraus wurden sechs Jahre. Es war eine wunderschöne Zeit. Wir sind viel gereist – innerhalb Chinas, in andere asiatische Länder und auch nach Japan. So habe ich gemerkt: Die Hälfte meines Lebens habe ich im Ausland verbracht.

Das Leben im Ausland ist nicht immer einfach, aber es gibt so viele unvergessliche Momente. Ich mag mein Leben sehr.

Nach unserer Rückkehr nach Deutschland waren meine Kinder schon groß. Immer wieder habe ich mich gefragt:
Soll mein Leben so bleiben? Keine Veränderung? Immer nur gemütlich zu Hause bleiben?
Meine Antwort war ganz klar: Nein!

Ich habe intensiv darüber nachgedacht:
Was kann ich gut?
Was mache ich gern?
Was will ich wirklich?

Meine Antwort war eindeutig: Kochen.
Kochen ist meine Leidenschaft. Mein Leben. Das ist nicht übertrieben.

Meine Eltern haben uns schon früh gezeigt, wie vielfältig Essen auf der Welt ist. Sie haben sich immer Zeit für gutes Essen genommen, wir sind oft essen gegangen. Meine Kindheitserinnerungen sind eng mit Essen verbunden.

Die Unsicherheit, im Ausland zu leben, ist nie ganz verschwunden. Aber ich habe keine Angst, Neues auszuprobieren. Durch meine Arbeit bin ich selbstständig geworden, stärker – und nicht mehr allein.

In Japan habe ich nur drei Jahre gearbeitet, sonst hatte ich keine klassische Berufserfahrung. Business, Selbstständigkeit, Marketing, Social Media – alles war neu für mich. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, aber genau das macht mir so viel Spaß. Ich bin sehr dankbar für meine Familie. Die Entscheidung, Workshops zu Hause anzubieten, war nicht leicht. Aber mein Mann und meine Kinder haben mich alle unterstützt und gesagt:
„Mama, jetzt bist du dran.“

Ich freue mich sehr, euch kennenzulernen.
Bisher haben bereits über 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an meinen Workshops teilgenommen. Ihr begleitet mich auf meinem Weg, und dafür bin ich euch sehr dankbar – für euer Verständnis und eure Unterstützung.

Ich bin nicht perfekt. Ich werde nie perfekt sein.
Aber ich gebe immer mein Bestes.

Mal sehen, was ich noch kann.
Und wohin mein Weg mich noch führt.

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